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Blogpost

12.07.2018

Ich habe kein Geld - vom Mangeldenken in den Reichtum

„Ach hätte ich doch mehr Geld, dann könnte ich mir Dieses und Jenes leisten“. So dachte ich auch einst. Aufgewachsen mit wenigen Mitteln, immer im Denken meiner Eltern gefangen, dass wir zu wenig Geld haben.
Doch woran liegt das, dass manche vermeintlich im Überfluss leben und Andere wiederum nicht? Heute lebe ich gut und ich habe folgenden entscheidenden Punkt konsequent geändert.

Ich habe mein Denken über das Geld geändert.

Wir neigen dazu uns und allen Mitmenschen stets und ständig einzureden, dass wir kein Geld haben. Die Anderen haben immer mehr. Die Reichen, die Flüchtlinge, Dieter Bohlen, die die von ihren Eltern alles in den „Po“ geschoben bekommen, Frau Merkel (die ist sowieso allem schuld) und nicht zu vergessen, die Fußballer. Allen geht es besser. Wir kategorisieren und stecken diese Menschen in Schubladen, werten sie ab, weil sie mehr Geld besitzen, sich alles leisten können was sie wollen und gut leben dürfen. Wir suchen die Schuldigen im Außen aber sind nicht in der Lage, bei uns selbst zu schauen. „Was kann ich denn dafür, dass ich kein Geld habe?!“ möge man sich jetzt empören.

Sehr viel. Denn, das Denken und die Einstellung dazu ist ein großer Punkt. Je mehr wir uns einreden, dass wir nichts haben, desto weniger bekommen wir. Wie soll sich etwas an dieser Situation verändern, wenn wir selbst von vornherein festlegen, dass wir nichts haben? Unbewusst schaffen wir uns mit diesen Aussagen selbst unsere Realität. Wir beschließen nämlich, dass wir nichts haben. Das ist ein sehr großer Entschluss. Wo haben wir in unserem Leben erfolgreiche Entschlüsse gefasst? Wir fassen den Entschluss, zu studieren, eine Ausbildung zu machen, Kinder zu bekommen usw. ja wir fassen sogar den Entschluss auf Toilette zu gehen. Ein wirklicher Entschluss tritt immer ein - und wenn dieser nicht eintritt, dann tritt der Entschluss ein, dass der Entschluss sowieso nicht eintritt. Genauso ist es mit dem Geld. Wir treffen den Entschluss, dass wir keins haben. Nun ist es eigentlich ganz einfach.

Ich habe einst den Entschluss getroffen, dass ich genügend Geld zur Verfügung habe, um gut leben zu können. Alles im Leben beginnt mit einem Entschluss. Ich benutze dieses Wort bewusst so oft. Denn es enthält das Wort „Schluss“. Ich mache „Schluss“ mit meinen alten Leben, meinen Gedanken und meinem Leid.

In meiner frühsten Jugendzeit begann ich mir einzureden, dass ich irgendwann mal viel Geld habe und nicht mehr arm bin. Das Problem war nur, dass ich es manchmal, nicht immer, aber manchmal, selbst nicht geglaubt habe. Ich wusste überhaupt nicht wie. Einst war ich auf einem Seminar und hörte vermehrt den Satz „Geld muss fließen“. Immer wieder strömte dieser Satz auf mich und brannte sich total ein. Als würde ich diesen Satz magisch anziehen, begleitete er mich durch die nächsten Wochen.

Ja, Geld muss fließen. Wie sehr halten wir unser (weniges) Geld fest, weil wir ja kaum welches haben. Wir verbieten uns alles, sparen, knausern, gönnen uns nichts… doch genau das ist der springende Punkt. Als ich begonnen habe, dies zu verstehen, begann ich mein Geld auszugeben und in Fluss zu bringen. Nur wenn Geld rotiert, kann auch wieder etwas bei mir ankommen.

Natürlich ist es wichtig, dass mein Denken dazu auch passt und ich es mir wert bin. Somit sind wir im Inneren Reichtum. Bin ich es mir wirklich wert, mir etwas zu gönnen? Unabhängig ob ich das Geld habe? Meist liegt dort mit der Knackpunkt. Angenommen ich schenke dir ein Wochenendtrip nur für dich und mit dir allein. Du hättest also das Geldthema nicht und würdest dir etwas gönnen können. Welche Gedanken kommen da? „An dem Wochenende kann ich gerade nicht. Was soll ich mit den Kindern machen? Das geht nicht. Ich habe niemanden für den Hund. Was ist der Haken? Ich kann doch nicht ohne meine/n Partner/in fahren. Für sowas würde ich nie Geld ausgeben. Schenk mir lieber ein Auto. Was sollen die Leute denken, wenn ich allein im Hotel bin? Was ist, wenn mir da was passiert – wie soll da meine Familie ohne mich klarkommen?“ Usw.…. es tauchen stets viele Gedanken auf, die es uns schwer machen, uns etwas wirklich zu gönnen. Das Geld ist oftmals nur ein unbewusst vorgeschobener Grund. Wenn wir es uns wirklich wert sind, haben wir das Geld und die Möglichkeiten. Schau also, wie es mit deinem eigenen Selbstwert aussieht.

Aber zurück zum eigentlichen Thema. Ändere deine Gedanken und deine Einstellung zum Thema Geld. Fasse den Entschluss, welches besitzen zu dürfen und öffne dich wirklich und ehrlich für den Gedanken, dass du es wert bist. Glaube daran, dass du Geld haben wirst und bringe das was du hast, ins Fließen. Denn, Geld muss fließen.

Mittels dieses Entschlusses, den ich getroffen habe, taten sich ungeahnte Möglichkeiten auf, die mir ganz automatisch zu mehr Geld verhalfen. Diese darf man dann jedoch auch erkennen. Es sind kleine Dinge, wie dass ich plötzlich Geld in Hosentaschen finde, aber auch Große, wie neue berufliche Möglichkeiten, ein unerwarteter Erbe oder eine großzügige Oma. Erstaunlicherweise hält es an.

Sage und Denke immer was du willst und nicht, was du nicht willst. Das Universum versteht kein „nicht“. Und schau, wie du deine Wahrheit festlegst. „Ich habe kein Geld“. – Ist das wirklich wahr? Willst du wirklich glauben was du denkst…?

Herzlichst….
Kathrin Baum
Therapeutin für Persönlichkeitsentwicklung und Bewusstsein

Admin - 09:49 | Kommentar hinzufügen