FlatPress My FlatPress blog FlatPress Admin 2018 2018-12-16T03:41:24+00:00 Admin ~/ Ich habe kein Geld - vom Mangeldenken in den Reichtum ~/?x=entry:entry180712-094919 2018-07-12T09:49:19+00:00 2018-07-12T09:49:19+00:00

„Ach hätte ich doch mehr Geld, dann könnte ich mir Dieses und Jenes leisten“. So dachte ich auch einst. Aufgewachsen mit wenigen Mitteln, immer im Denken meiner Eltern gefangen, dass wir zu wenig Geld haben.
Doch woran liegt das, dass manche vermeintlich im Überfluss leben und Andere wiederum nicht? Heute lebe ich gut und ich habe folgenden entscheidenden Punkt konsequent geändert.

Ich habe mein Denken über das Geld geändert.

Wir neigen dazu uns und allen Mitmenschen stets und ständig einzureden, dass wir kein Geld haben. Die Anderen haben immer mehr. Die Reichen, die Flüchtlinge, Dieter Bohlen, die die von ihren Eltern alles in den „Po“ geschoben bekommen, Frau Merkel (die ist sowieso allem schuld) und nicht zu vergessen, die Fußballer. Allen geht es besser. Wir kategorisieren und stecken diese Menschen in Schubladen, werten sie ab, weil sie mehr Geld besitzen, sich alles leisten können was sie wollen und gut leben dürfen. Wir suchen die Schuldigen im Außen aber sind nicht in der Lage, bei uns selbst zu schauen. „Was kann ich denn dafür, dass ich kein Geld habe?!“ möge man sich jetzt empören.

Sehr viel. Denn, das Denken und die Einstellung dazu ist ein großer Punkt. Je mehr wir uns einreden, dass wir nichts haben, desto weniger bekommen wir. Wie soll sich etwas an dieser Situation verändern, wenn wir selbst von vornherein festlegen, dass wir nichts haben? Unbewusst schaffen wir uns mit diesen Aussagen selbst unsere Realität. Wir beschließen nämlich, dass wir nichts haben. Das ist ein sehr großer Entschluss. Wo haben wir in unserem Leben erfolgreiche Entschlüsse gefasst? Wir fassen den Entschluss, zu studieren, eine Ausbildung zu machen, Kinder zu bekommen usw. ja wir fassen sogar den Entschluss auf Toilette zu gehen. Ein wirklicher Entschluss tritt immer ein - und wenn dieser nicht eintritt, dann tritt der Entschluss ein, dass der Entschluss sowieso nicht eintritt. Genauso ist es mit dem Geld. Wir treffen den Entschluss, dass wir keins haben. Nun ist es eigentlich ganz einfach.

Ich habe einst den Entschluss getroffen, dass ich genügend Geld zur Verfügung habe, um gut leben zu können. Alles im Leben beginnt mit einem Entschluss. Ich benutze dieses Wort bewusst so oft. Denn es enthält das Wort „Schluss“. Ich mache „Schluss“ mit meinen alten Leben, meinen Gedanken und meinem Leid.

In meiner frühsten Jugendzeit begann ich mir einzureden, dass ich irgendwann mal viel Geld habe und nicht mehr arm bin. Das Problem war nur, dass ich es manchmal, nicht immer, aber manchmal, selbst nicht geglaubt habe. Ich wusste überhaupt nicht wie. Einst war ich auf einem Seminar und hörte vermehrt den Satz „Geld muss fließen“. Immer wieder strömte dieser Satz auf mich und brannte sich total ein. Als würde ich diesen Satz magisch anziehen, begleitete er mich durch die nächsten Wochen.

Ja, Geld muss fließen. Wie sehr halten wir unser (weniges) Geld fest, weil wir ja kaum welches haben. Wir verbieten uns alles, sparen, knausern, gönnen uns nichts… doch genau das ist der springende Punkt. Als ich begonnen habe, dies zu verstehen, begann ich mein Geld auszugeben und in Fluss zu bringen. Nur wenn Geld rotiert, kann auch wieder etwas bei mir ankommen.

Natürlich ist es wichtig, dass mein Denken dazu auch passt und ich es mir wert bin. Somit sind wir im Inneren Reichtum. Bin ich es mir wirklich wert, mir etwas zu gönnen? Unabhängig ob ich das Geld habe? Meist liegt dort mit der Knackpunkt. Angenommen ich schenke dir ein Wochenendtrip nur für dich und mit dir allein. Du hättest also das Geldthema nicht und würdest dir etwas gönnen können. Welche Gedanken kommen da? „An dem Wochenende kann ich gerade nicht. Was soll ich mit den Kindern machen? Das geht nicht. Ich habe niemanden für den Hund. Was ist der Haken? Ich kann doch nicht ohne meine/n Partner/in fahren. Für sowas würde ich nie Geld ausgeben. Schenk mir lieber ein Auto. Was sollen die Leute denken, wenn ich allein im Hotel bin? Was ist, wenn mir da was passiert – wie soll da meine Familie ohne mich klarkommen?“ Usw.…. es tauchen stets viele Gedanken auf, die es uns schwer machen, uns etwas wirklich zu gönnen. Das Geld ist oftmals nur ein unbewusst vorgeschobener Grund. Wenn wir es uns wirklich wert sind, haben wir das Geld und die Möglichkeiten. Schau also, wie es mit deinem eigenen Selbstwert aussieht.

Aber zurück zum eigentlichen Thema. Ändere deine Gedanken und deine Einstellung zum Thema Geld. Fasse den Entschluss, welches besitzen zu dürfen und öffne dich wirklich und ehrlich für den Gedanken, dass du es wert bist. Glaube daran, dass du Geld haben wirst und bringe das was du hast, ins Fließen. Denn, Geld muss fließen.

Mittels dieses Entschlusses, den ich getroffen habe, taten sich ungeahnte Möglichkeiten auf, die mir ganz automatisch zu mehr Geld verhalfen. Diese darf man dann jedoch auch erkennen. Es sind kleine Dinge, wie dass ich plötzlich Geld in Hosentaschen finde, aber auch Große, wie neue berufliche Möglichkeiten, ein unerwarteter Erbe oder eine großzügige Oma. Erstaunlicherweise hält es an.

Sage und Denke immer was du willst und nicht, was du nicht willst. Das Universum versteht kein „nicht“. Und schau, wie du deine Wahrheit festlegst. „Ich habe kein Geld“. – Ist das wirklich wahr? Willst du wirklich glauben was du denkst…?

Herzlichst….
Kathrin Baum
Therapeutin für Persönlichkeitsentwicklung und Bewusstsein

Leben im Moment ~/?x=entry:entry180405-190459 2018-04-05T19:04:59+00:00 2018-04-05T19:04:59+00:00

In einer Gesellschaft voller Schnelllebigkeit, Smart und stets Online erleben wir uns wenig im Hier und Jetzt. Wir sind zwar überall präsent, doch nie im Moment. In dem Moment der gerade JETZT ist. Und Jetzt und wieder Jetzt…und jetzt….und JETZT.

 
Diese Momente füllen wir stets mit Ablenkung im Außen. In jeder freien Sekunde zücken wir unser Handy und checken noch schnell die Mails, aktualisieren nochmal die Timeline bei Facebook und liken bei Instagram neue Fotos.
Auch der Fernseher dient uns gut. Dort kann man sich nochmal über die schlimmen Nachrichten aufregen, auf die Medien schimpfen oder uns von Soaps in eine Scheinwelt ziehen lassen.
 
Und dann? Dann beklagen wir uns, dass wir keine Zeit haben und im Stress sind. Hier ein Termin, dort Arbeit, Einkaufen, Frisör, schnell nochmal zur Post, die Kinder abholen, Brote für den nächsten Tag machen, vorkochen und eben nebenher immer der Blick aufs Handy…
 
Wir haben verlernt, uns Freiräume zu schaffen. Uns Zeit für uns zu nehmen und den Moment einfach einmal zu genießen. Einfach SEIN… und es kann so EINFACH sein. Wir müssen uns lediglich wieder die Zeit nehmen, hinzuschauen.
 
Genau diese klitzekleinen Momente sind jene, welche uns Schaffenskraft und Energie bringen, denn sie ermöglichen einen Moment der Stille. In der Ruhe finden wir zu uns selbst. Können uns und unseren Träumen und Sehnsüchten lauschen. Und wenn wir dann noch darauf hören, können wir Großes bewirken. Jeder Mensch kann seine Träume und Ziele erreichen, wenn er sich erst einmal bewusst wird, was seine tiefsten Sehnsüchte sind.
 
Dazu benötigen wir ein Leben im Moment. Im Hier und Jetzt. Ein Moment der Ruhe und Stille. Wir dürfen wieder lernen, unserem Herzen zu lauschen.
 
… Dann werden sich uns vollkommen neue und ungeahnte Wege öffnen.
 
Herzlichst
 
Kathrin Baum
Therapeutin für Persönlichkeitsentwicklung - BeAlive Coaching

Unglückliches Leben - Nein, Danke ~/?x=entry:entry180218-154124 2018-02-18T15:41:24+00:00 2018-02-18T15:41:24+00:00

Das Streben nach Glück und Zufriedenheit beschäftigt die Menschheit von Beginn an. Sei es Bewusst oder Unbewusst. Ein Jeder möchte ein glückliches Leben führen.

Viele machen den Fehler, dass sie ihr Glück von anderen abhängig machen. Sie glauben, wenn bestimmte Umstände wären oder nicht wären, dann wären sie glücklich.
 
„Hätte ich einen tollen Job… Wäre ich nicht so krank… Hätte ich mehr Geld… Würde er mich lieben… Wer mein Chef netter… Wäre ich endlich schwanger… Wäre mein Kind nicht so anstrengend… Wäre der Terror nicht… Wäre Frau Merkel nicht mehr da… Hätte ich keinen Krebs mehr… Würde es endlich mal aufhören zu regnen… Würde die Sonne scheinen…. JA DANN wäre ich glücklich!“
 
Wir geben also die Verantwortung ins Außen ab. Es ist Alles und Jeder verantwortlich, nur nicht wir selbst. Doch genau da liegt der Schlüssel. Nur wir selbst, können etwas für ein glückliches und erfülltes Leben tun. IMMER. Nur wir selbst sind dafür verantwortlich, ob es uns gut geht, wie wir Leben und mit welchen Themen des Lebens wir konfrontiert werden. Ja, auch für Krankheiten sind wir selbst verantwortlich. Ich betone dies extra, da das für die wenigsten greifbar ist.
 
Sicher mag der Ein oder Andere jetzt denken „ich bin doch nicht selbst für meine Krankheit verantwortlich.“ Oder „Nein was kann ich denn dafür, dass mich alle schlecht behandeln.“ Die Argumentationsbreite ist groß. Wir sind nicht verlegen darin, die Schuld von uns zu weisen.
 
Wir ziehen stets an, was wir ausstrahlen. Haben wir negative Gedanken, können wir keine positiven Handlungen im Leben erwarten. Lassen wir es zu, dass uns unsere leidvollen Gedanken steuern und glauben den Mist den wir denken, können wir kein Glück erwarten. Möglicherweise mag es einfacher erscheinen, über alles zu schimpfen, die Schuld wegzuschieben und Andere verantwortlich zu machen. Das Einsehen, dass alles allein an uns liegt, ist oft sehr schmerzlich und mit dem Bearbeiten tiefer Wunden verbunden. Und dies erscheint oft schwer. Doch das Ergebnis ist ein leichtes und unbeschwertes, freies und glückliches Leben.
 
Mit Wunden meint es hier nicht automatisch schlimme oder traumatische Erlebnisse. Sondern oft einfach nur kleine Sätze, Redewendungen oder Erfahrungen, die sich uns eingeprägt haben. Alte Dinge, die wir in der Kindheit gehört, erlebt und gespürt haben. „Das Leben ist kein Ponyhof. Jungs weinen nicht. Mädchen sind nicht wütend. Sowas macht man nicht. Reiße dich zusammen. Sag artig Bitte und Danke. Hab dich nicht so. Solang du deine Füße unter meinen Tisch steckst…, Das kannst du nicht.“ Ich glaube, die Bandbreite ist hier riesig. Zwangsläufig entwickeln wir durch banale Sätze oder dem Vorleben von (alten) Gewohnheiten, Glaubenssätze, die uns doch irgendwie belasten. Dies gilt es einfach mal in Erfahrung zu bringen und dann entsprechend zu transformieren.
 
Es kann sehr einfach sein, wenn man wirklich ein glückliches Leben leben möchte. Doch die Arbeit daran, können nur wir selbst leisten. Denn WIR sind SELBST für unser Leben und Glück verantwortlich. Ich nutze dazu gern THE WORK® von Byron Katie® wo es einfach darum geht, Gedanken zu überprüfen. THE WORK® funktioniert indem man seinen negativen Gedanken 4 Fragen stellt und die Antwort aufsteigen lässt. Hören wir auf, unsere leidvollen Gedanken zu glauben – sind wir FREI. Denn diese Gedanken sind NIEMALS WAHR. Glauben Sie nicht? Probieren sie es aus. [font=Wingdings]J[/font] Wie es geht, zeige ich Ihnen gern.
 
www.bealive-coaching.de
 
 
Kathrin Baum
 
   
Therapeut für Persönlichkeitsentwicklung

Du brauchst keine Angst haben ~/?x=entry:entry180207-202852 2018-02-07T20:28:52+00:00 2018-02-07T20:28:52+00:00

Vom Märchen über die Angst - oder - wie wir unseren Kindern suggerieren, dass ihre Gefühle nicht richtig sind
 
   
Betrachten wir einmal die Tatsache, dass wir aus Gefühlen bestehen. Jeder von uns kennt sie. Freude, Trauer, Ärger, Wut, Angst, Hass, Hunger, Müdigkeit, Lust, Energie, Trotz, Liebe, Neid, Scham und so weiter. Gefühle kommen und gehen. Sie gehören zu unseren Grundbedürfnissen.

Nun ist es so, dass wir unangenehme Gefühle nicht so mögen. Wir wollen sie wegmachen. Ja wir suchen uns sogar Hilfe bei Psychologen um unsere Depression, Angst oder Aggression “weg zu machen”. Doch das funktioniert nicht. Wir können keine Grundempfindungen wegmachen. Auch ein Psychologe nicht. Doch woher kommt es, dass wir die unangenehmen Empfindungen zum einen überhaupt als negativ ansehen und zum andern, wegmachen wollen?

Das liegt in unserer Kindheit begründet. Und dieser „Fehler“ erstreckt sich bis heute in unsere doch so moderne Erziehung.
Nehmen wir ein einfaches Beispiel. Die Angst. Angst- und Panikstörungen sind heute weit verbreitet. Menschen bekommen Panikatacken, können das Haus nicht mehr verlassen, fürchten zu ersticken oder einen Herzinfarkt zu erleiden… Ängste bestimmen zunehmend den Alltag unserer Gesellschaft. Angst vor dem nächsten Anschlag, Angst vor einen Überfall, Angst vor den bösen Syrern, Angst vor der Dunkelheit, dem Sterben oder aber auch der Veränderung. Überall Angst und Panik.

Ich behaupte, alle diese Menschen haben in der Kindheit, oder sogar noch heute, den berühmten Satz gehört: „Du brauchst keine Angst zu haben.“ Halten wir kurz Inne. Ein lapidarer daher gesagter Satz mit doch einer hohen Wirkung. „Du brauchst keine Angst zu haben.“ Wer Kinder hat, kann sich einmal bewusst beobachten, wie oft er diesen Satz sagt.
Welche Aussage steckt dahinter, wenn wir dies sagen? Dein Gefühl ist nicht richtig. Du bist nicht richtig. Angst zu haben ist nicht richtig. … Was muss das in einem kleinen Kind auslösen? Ersetzen wir die Angst durch ein anderes Gefühl. Hunger. Niemand sagt zu seinem Kind, wenn es äußert, dass es Hunger hat „Du brauchst keinen Hunger zu haben“. Doch darin besteht keinerlei Unterschied. Außer, dass wir wissen, was wir bei Hunger machen können, um das Gefühl vorerst „wegzumachen“. Nämlich Essen. Doch bei der Angst wissen wir das nicht.

Aber was können wir nun besser machen, als unseren Kindern zu suggerieren „Deine Angst ist nicht richtig“?
Wir können in erster Linie die Angst zulassen. Wir können dem Kind erklären, dass die Angst da ist und dass es okay ist, Angst zu haben. Ich persönlich nutze Sätze wie: „Ja du hast jetzt Angst. Fühl mal deine Angst. Es kann dir nichts passieren. Beobachte deine Angst. Deine Angst geht wieder weg.“  … Gefühle kommen und gehen. Das sollten wir unseren Kindern beibringen. Wir können keine Gefühle wegmachen, denn sie kommen immer wieder. Wenn wir aber lernen, wie wir richtig damit umgehen, bleiben sie nicht mehr so lang und belasten uns nicht mehr.

Angst- und Panikattacken sind die Ergebnisse von jahrelangen wegdrücken der Angst. Wenn wir frühzeitig beginnen, unsere Gefühle einfach zu fühlen, und sie anzunehmen als Zugehörigkeit unser Selbst, beugen wir solchen Erkrankungen vor und wir zeigen uns und unseren Kindern, dass genau das was wir fühlen, richtig ist. Dass WIR richtig sind, so wie wir sind.
Dies kann man auf alle anderen Gefühle übertragen. Wutanfälle in der Trotzphase – wir Eltern wollen immer, dass die Kinder nicht wütend sind. Aber die Wahrheit ist – sie sind es. Und sie dürfen es sein. „Du mein Kind, darfst jetzt wütend sein – und ich liebe dich.“ Dieser Satz wirkt viel mehr als ein genervtes oder gar aggressives „Hör auf rumzuschreien!“

Ändern wir also unseren Blickwinkel – Gefühle kann man nicht wegmachen – sie gehören zu uns und sind immer richtig -  und das Leben wird viel schöner und leichter.
 
Kathrin Baum – BeAlive Coaching
Therapeut für Persönlichkeitsentwicklung